DIE VORBEREITUNGEN DER ALLIIERTEN

Die zwischen Briten und Amerikanern geführte Debatte über die geeignete Strategie zur Zurückeroberung Europas dauerte viele Monate lang. Die von peripheren Operationen im Mittelmeer mehr überzeugten Briten setzten zunächst ihren Standpunkt durch: Dies erklärt eine Reihe von Landungen in Nordafrika (im November 1942), in Sizilien (im Juli 1943) und schließlich in Süditalien (September 1943).

Als Befürworter eines direkteren Angriffs gegen Deutschland schlugen die Amerikaner wiederum einen Ansturm vom Ärmelkanal aus vor. Im Gegenzug zu den von ihnen gemachten Konzessionen zu Italien erhielten sie Anfang des Jahres 1943 von ihren Alliierten die Zustimmung für eine solche Operation. Ein Generalstab, der sogenannte COSSAC, unter der Leitung des britischen Generals Morgan wurde damit beauftragt, die Operation für 1944 zu planen.

Dabei galt es noch, Ort und Zeitpunkt der Landung festzulegen, zahlreiche materielle Probleme zu lösen und vor allen Dingen die Deutschen über die genauen Pläne der Alliierten im Unklaren zu halten.